Vorbericht "Big Guns"; Konzert Ingolst. Kammerorchester

von Isabella Kreim

Morgen hat eine deutschsprachige Erstaufführung im Kleinen Haus des Stadttheaters Ingolstadt Premiere.
"Big Guns" heißt der von Thomas Arzt übersetzte Theatertext der jungen Britin Nina Segal.
Es ist ein hochaktuelles Stück darüber, wie sich die Omnipräsenz von Gewalt in den Medien auf unsere Alltagswahrnehmung auswirkt und wie die Internet-Wirklichkeit in unser Leben eindringt.
Vielleicht steht ein realer Gewaltakt unmittelbar bevor. Irgendwo oder hier im Raum.
Vor allem aber beobachten wir unentwegt Katastrophen und Brutalität in den Medien. Wo – zumindest uns - nichts real passiert. Aber wir nehmen Anteil an dem, was uns Blogger und Influenzer vermitteln, als wären sie in realer Teil unseres Lebens.
Die beiden Darstellerinnen Ingrid Cannonier und Sarah Horak spiegeln exemplarisch die Gier nach Sensationen, Bedrohungen und Horror auf Bildschirmen und die alltägliche Verunsicherung, die daraus entsteht. Eine Welt in Angst und im Modus einer voyeuristischen Lust an Gewaltphantasien.
Ingolstadts Oberspielleiterin Mareike Mikat inszeniert Big Guns. Wir haben bei einer Probe mit ihr gesprochen.

Ouvertüren, Arien und Chansons - bei seinem Herbstkonzert am kommenden Samstag unternimmt das Ingolstädter Kammerorchester vielseitige und breitgefächerte musikalische Ausflüge in die Welt der Oper und der Operette. „Es muss was Wunderbares sein“ lautet das Motto des Abends - und entführt in die Klänge von Händels „Xerxes“, Mozarts „Hochzeit des Figaro“, Rossinis "Wilhelm Tell", Bizets „Carmen“ oder „Anita und der Teufel“ von Theo Mackeben.

Kulturkanal am 14.11.2019
    
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