Claudio Viscardi in EI; Neuburg zwischen 500 und 1500

von Isabella Kreim

Claudio Viscardi, der in Irland lebende Maler aus Graubünden als Gastkünstler in der Lithografiewerkstatt von Li Portenlänger in Eichstätt. Die Besucher der Vernissage  fanden kaum Platz im Gabrieli-Bau in der Pfahlstraße. Doch der Enge der Räumlichkeiten zum Trotz tat sich eine weite Welt kultureller Bezüge auf.
Da ist eine Wiederbelebung der Kulturachse Graubünden-Bayern, die 300 Jahre zurückreicht, als Baumeister wie Gabriele de Gabrieli oder ein Vorfahr des aktuellen Künstlers, Giovanni Antonio Viscardi, der Münchner Hofbaumeister wurde, italienische Baukunst nach Bayern brachten. Li Portenlänger pflegt diese transalpine Tradition.Aber auch in Claudio Viscardis Bildern spiegeln sich vielfältige europäische Kulturtraditionen.Penibel gemalte klassizistische Architektur, Figuren aus der griechischen  Mythologie und zum Teil auch irische Landschaften sind als raionale, narraitve und emotionale Elemente in seinen farbintensiven Bildern auf nahezu surreale Weise ineinander verschränkt.

Was war los in Neuburg vor der Blütezeit der Renaissance-Fürsten? Dir. Gisela Drossbach informierte in einem Vortrag im Neuburger Stadtmuseum über die Jahrhunderte zwischen 500 und 1500, die Zeit der Staufer und Wittelsbacher in Neuburg.

 

Kulturkanal am 11.06.2018
    
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