Zwei kunstvolle Erzählungen des Lutz-Stipendiaten Zemla

Zwei kunstvolle Erzählungen des Lutz-Stipendiaten Zemla

von Isabella Kreim

Im Roman und Theaterstück „Der Zwischenfall“ von Josef-Maria Lutz ist es ein Schriftsteller, dessen Aufenthalt in der Kleinstadt für so viel Wirbel sorgt, dass Opportunismus, Wichtigtuerei und sonstige menschliche Schwächen besonders deutlich zu tagen treten. Bereits zum 5. Mal hat die Stadt Pfaffenhofen nun freiwillig einen Schriftsteller eingeladen, um zumindest einen literarischen „Zwischenfall“ zu provozieren.
Denn die Literaten, die 3 Monate im Flaschlturm leben und schreiben dürfen, können natürlich an ihren aktuellen schriftstellerischen Projekten arbeiten, müssen aber am Ende ihres Studienaufenthalts auch einen Text zum Thema „Der Zwischenfall“, der natürlich möglichst in Pfaffenhofen spielen soll, abliefern und öffentlich vortragen.
Aus 60 Bewerbern hat eine Jury für dieses Jahr Peter Zemla ausgewählt, Der 1964 in Bamberg geborene Zemla hat Philosophie und Literatur studiert, jahrelang als Journalist gearbeitet und sich erst in den letzten Jahren entschieden, sich nun endlich vollständig der Schriftstellerei zu widmen,
Peter Zemla erzählt eine wundersame Geschichte über ein Phantom, einen Gutestuer, der 2 Wochen lang von unterschiedlichen Menschen als hilfreicher Fremder gesehen, aber völlig unterschiedlich beschrieben wird, sodass der an Zeitzeugenberichten brennend interessierte Stadthistoriker trotz aller mühevollen Recherchen nach der Identität des Fremden nicht fündig wird.

Foto: Peter Zemla (li.) und Kulturreferent Steffen Kopetzky

Kulturkanal am 09.08.2018
    
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