Der Verborgene Garten von Eichstätt

Der Verborgene Garten von Eichstätt

von Michael Kleinherne

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich eine Gruppe Eichstätter und Nicht-Eichstätter um die Künstlerin Li Portenlänger mit dem sogenannten Verborgenen Garten von Eichstätt. Es handelt sich dabei um das ehemalige große Anwesen des Domherrn Ludwig von Cobenzl.

Gelegen war dieses gegenüber dem Hofgarten, also auf der anderen Seite der Altmühl, heute auch der Bundesstraße 13. Geschaffen in der Zeit der Aufklärung, Cobenzl war Mitglied der Illuminaten, im 18. Jahrhundert, stand dort ein Lustschlösschen, von Gabriel de Gabrieli entworfen, es gab Pavillons und eine Höhle. Nur diese ist heute noch vorhanden, denn ein gegenaufklärerischer Bischof ließ den Garten bald nach Cobenzls Tod zerstören. Zu Lebzeiten Cobenzls war der Garten als Volksgarten der Öffentlichkeit zugänglich, es fanden Bälle und Picknicks statt. Portenlänger hat die Erinnerung an dieses zerstörte Eichstätter Kleinod in den vergangenen Jahren wachgerufen mit Führungen, Lesungen, Musik, Tanz und anderen Ereignissen am Ort des ehemaligen Gartens. Nun ist ein Buch erschienen, welches die Thematik umfassend beleuchtet. Der Kulturkanal sprach mit Portenlänger, die auch die Städtische Lithografie-Werkstatt leitet und uns das Buch heute vorstellt.

 

Das Buch „Verborgener Garten – das Cobenzl-Projekt“, herausgegeben von Li Portenlänger, ist in allen Eichstätter Buchhandlungen erhältlich sowie in der Städtischen Lithografie-Werkstatt. Dort ist auch der aktuelle Jahresdruck von Aleksandra Kargul zu erwerben.

 

Interview und Foto: Dr. Michael Kleinherne

Kulturkanal am 12.01.2018
    
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