Diskussion Kulturfinanzierung;Anna Janinas Chanson-Abend

von Isabella Kreim

Kultur ist ja gut und schön, soll aber möglichst nichts kosten. Der Neubau der Kammerspiele in Ingolstadt würde die Stadt so viel kosten wie 300 m Autobahn, rechnete gestern ein kompetenter Zuschauer bei einer Podiumsdiskussion über die Kulturfinanzierung vor.
Wieder einmal herrscht Baustopp beim Museum für Konkrete Kunst und Design auf dem Gießereigelände. Die CSU-Fraktion will einem Weiterbau nicht zustimmen, wenn nicht gravierende Einsparungen im Bau und bei den Betriebskosten vorgenommen werden.
Und auch der Wettbewerb zum Bau der Kammerspiele ist offenbar von Querschlägern bedroht, die mit einer Infragestellung des Standorts am liebsten alles wieder auf Null setzen würden.
Vor diesem Hintergrund fand gestern im Alf-Lechner-Museum eine Podiumsdiskussion zur Kulturfinanzierung statt, veranstaltet vom Donaukurier und der Alf-Lechner-Stiftung.

Am kommenden Sonntag tritt die in Ingolstadt lebende Sängerin und Darstellerin Anna Janina mit ihrer One-Woman-Show im Diagonal in Ingolstadt auf. Der Titel ihres Programms:" Ein liederliches Stück".  Es geht um Lieder, um deutsche Chansons, alte und neue. Und da kann es schon auch um liederliche, frivole Geschichten gehen. Man denkt an die großen Diven mit Federboa, an Marlene Dietrich und Hildegard Knef, und neben Songs von Friedrich Holländer, Kurt Weill und Ralph Benatzkys auch an die schwarzhumorigen Österreicher wie Georg Kreisler und an Cissy Kraner/Hugo Wieners „Aber der Novak lässt mich nicht verkommen“.
Ein alter Überseekoffer ist auch auf der Bühne, spricht und gibt aus seinem Inneren Accessoires für die Geschichten frei. Am Klavier begleitet wird Anna Janina von Friedrich Rauchbauer, der den Chanson-Abend auch inszeniert hat.

 

Kulturkanal am 24.01.2019
    
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