Premiere "Gras drüber", Yellowjacketts, Buch Benkel

von Isabella Kreim

Die deutsche Erstaufführung der britischen Komödie „Gras drüber“ von David Spicer m Kleinen Haus des Stadttheaters Ingolstadt letzten Freitag.
„Gras drüber“ ist ziemlich wirr, ein bisschen makaber und eigentlich ein Mords-Schmarren, der sich mit Knochen im Friedhof ausbuddeln, Knochen im Wald verbuddeln, Knochen im Sofa verstecken ziemlich spannungslos in die Länge zieht. Aber das macht nichts.
Denn Regisseur Sebastian Krayer und das Ensemble haben alle Register gezogen, um aus „Gras drüber“ eine total abgefahrene, schräge Krimi-Parodie zu machen.

Der Ingolstädter Autor Michael von Benkel hat ein „Kinderbuch nicht nur für Erwachsene“ geschrieben. „Das Königreich der Inseln“ spielt auf einem fernen Planeten mit 12 sehr unterschiedlichen Inseln, dessen Bewohner „Manger“ heißen und je nach Alter, hell- oder dunkelblau aussehen, mit Gesang statt mit Geld bezahlen und Angst vor dem Meer haben, das aus einer süß-klebrigen Masse besteht, während Schokolade nach Paprika schmeckt und die Wiese und die Pflanzen blau sind statt grün. Auch wenn vieles ganz anders und sogar genau verkehrt herum ist als auf der Erde, ist dieses Buch doch auch ein wunderschönes Märchen über uns, die Entdeckung der Verschiedenheit und die Begegnung mit Wesen unterschiedlicher Charaktere. Denn der kleine Luhi reist zu allen 12 Inseln dieses Königreichs auf der Suche nach einer sagenumwobenen Pflanze, mit der er seinem kranken Freund helfen will. Obwohl dieser Freund ganz offenbar einer anderen, und wohl nicht sehr angesehenen Spezies angehört.

Die Yellow Yacketts im Audiforum und eine Ehrung für Manfred Rehm, der das Programm für Jazz im Birdland Neuburg und im Audiforum Ingolstadt verantwortet.

Kulturkanal am 15.10.2018
    
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