Messpegelhaus: "Ingolstadt steht auf Schuh(en)"

Messpegelhaus: "Ingolstadt steht auf Schuh(en)"

von Isabella Kreim

"Ingolstadt steht auf Schuh(en)" .Dies ist keine Werbeaktion zur Innenstadtbelebung mit Schuh-Mode, sondern der Titel einer Ausstellung, die seit gestern in Ingolstadts kleinstem Museum, dem Alten Messpegelhaus am südlichen Donauufer zu sehen ist.
Was dort ausgestellt ist, ist eigentlich Material, das normalerweise entsorgt wird, zum Teil sogar als Sondermüll.
Und doch sind es Zeugnisse der Stadtgeschichte.

Pfahlschuhe nennen Archäologen nämlich die zugespitzten Hölzer mit Metallspitzen, die in Massen, zu Tausenden in den Untergrund getrieben wurden, um darauf die Festungsbauten oder etwa im 19. Jahrhundert die Geschützgiesserei zu bauen. Diese Holzpfähle, von denen einige nun im Messpegelhaus zu sehen sind, stammen aus den Ausgrabungen in der Gießereihalle, wo derzeit das Museum für konkrete Kunst und Design entsteht.

Und ein Großteil der Ingolstädter Altstadt steht auf solchen Pfahlrosten, weiß der Archäologe des Stadtmuseum, Dr. Gerd Riedel.

Kulturkanal am 26.11.2021
    
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