Berkenhoff inszeniert Fassbinders SF "Welt am Draht"

Berkenhoff inszeniert Fassbinders SF "Welt am Draht"

von Isabella Kreim

„Welt am Draht“ ist ein Science-Fiction-Fernsehfilm in zwei Teilen von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1973.
Ein Institut für Kybernetik hat eine computersimulierte Welt, eine Kleinstadt mit 9000 menschenähnlichen Probanden programmiert, um z.B. besser das Konsumverhalten prognostizieren zu können.
Der Chefprogrammierer dieses Instituts spricht von einer irren Entdeckung. Und kommt kurz darauf auf mysteriöse Weise ums Leben. Auch der Sicherheitschef verschwindet einfach. Und keiner kann sich mehr erinnern, dass es ihn je gegeben hat. Außer Fred Stiller, der nun die technische Leitung des Instituts übernommen hat.
Auch er kommt irgendwann an den Punkt, wo er sich fragen muss. Ist dies die wirkliche Welt, oder ist auch er wie alle seine Mitarbeiter nur eine programmierte Identitätseinheit? Ist er wahnsinnig oder die Welt, in der er lebt nur eine Wahnvorstellung?

Donald Berkenhoff, langjähriger Chefdramaturg und Regisseur des Stadttheaters Ingolstadt hat Rainer Werner Fassbinders Film-Drehbuch dramatisiert und auf der Großen Bühne des Stadttheaters Inszeniert. Am morgigen Samstag ist Premiere.

Foto: Jochen Klenk

Kulturkanal am 31.01.2020
    
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