Musikförderpreis für Bratscher Tobias Reifland

Musikförderpreis für Bratscher Tobias Reifland

von Isabella Kreim

Wieder einmal waren Publikumsvotum und Fachjury anderer Meinung beim gestrigen Wettbewerbskonzert des Konzertvereins Ingolstadt. Die Zuhörer im Festsaal des Stadttheaters votierten für den erst 22jährigen spanischen Kontrabassisten Blai Gumi Roca.
Was sollte mit diesem Musikförderungspreis ausgezeichnet werden: der aufgrund seines Potentials förderwürdigste Kandidat oder die beste künstlerische Leistung des Abends?
Die Jury um Florian Sonnleitner, langjähriger 1. Konzertmeister des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, entschied sich aber dann doch für den Bratscher Tobias Reifland, der eindeutig den souveränsten Auftritt des Abends abliefern konnte.
Und damit ging der Preis zum 1. Mal seit 1968 an einen Bratscher.

Der von der Familie Reissmüller gestiftete Wettbewerb war in diesem Jahr für tiefe Streicher an Bayerischen Musikhochschulen ausgeschrieben. Erstaunlicherweise hatte keine der bayerischen Musikhochschulen einen Cellisten oder eine Cellistin zum Wettbewerbskonzert nach Ingolstadt geschickt. Und so traten zwei Bratscher und ein Kontrabassist gegeneinander an.

Foto: Preisträger Tobias Reifland

Kulturkanal am 21.11.2019
    
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