Kammerflimmern 2: Bekenntnis zum Wettbewerbsergebnis

Kammerflimmern 2: Bekenntnis zum Wettbewerbsergebnis

von Isabella Kreim

Die Theaterleute drängen auf  eine baldige Verbesserung ihrer Arbeitsbediungungen, und Ingolstädter Theaterfreunde fürchten ohne den  rechtzeitigen Bau einer Ersatzspielstätte (Kammerspiele) eine Schließung des Theaters.

"Kammerspiele jetzt": Eine Performance von Bürgerinnen und Bürgern als Überraschungseinlage bei der Podiumsdiskussion Kammerflimmern 2, zu der das Stadttheater gestern Vormittag ins Theaterfoyer eingeladen hatte. Auch die drei bereits vor einem Jahr von einem Preisgericht ausgezeichneten Entwürfe für den Neubau von Kammerspielen auf der Grünfläche vor dem jetzigen Museum für Konkrete Kunst waren ausgestellt.
Sich deutlich zu diesem Standort und den preisgekrönten Wettbewerbsentwürfen zu bekennen und zügig zu entscheiden, war die einhellige Forderung an die Stadtspitze.

Warum ist diese Forderung „Kammerspiele jetzt“ so dringlich?
Gegenwärtig läuft das sog. Verhandlungsverfahren des Wettbewerbs, in dem die drei Entwürfe in Bezug z.B. auf die Statik und die Untergrundsituation auf Machbarkeit geprüft werden.
Das Misstrauen gegen die Stadtspitze und die Mehrheitsfraktionen ist groß.
Viele Theaterfreunde und die Theaterleute selbst befürchten eine Verzögerung der Stadtratsentscheidung für einen Planungsauftrag.
Und dann kann es eng werden. Denn der Brandschutz wird wohl nur dann über 2022 verlängert, wenn ein Umzug in die Kammerspiele als Ausweichquartier während der Sanierung abzusehen ist.

Stimmen aus der gestrigen Veranstaltung....

Kulturkanal am 28.10.2019
    
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