Preisverleihung beim Kurzfilmfestival 20minmax

Preisverleihung beim Kurzfilmfestival 20minmax

von Isabella Kreim

Das gab es noch nie: Von allen preisgekrönten Kurzfilmen waren am Samstag die Regisseure zur Preisverleihung der 20minmax Awards und zum Teil für die gesamte Festivalwoche nach Ingolstadt angereist. Aus Australien, Mexiko, Dänemark, Estland, Spanien und Deutschland. Auch dies zeigt, welchen Stellenwert das Internationale Kurzfilmfestival 20minmax in seinem 13. Jahr gewonnen hat.
In Zahlen: 2000 Kurzfilme aus aller Welt wurden eingereicht. Im Wettbewerb liefen 90 Filme aus 25 Ländern.

Gemeinsam war fast allen preisgekrönten Filmen, wie unterschwellig, subtil und einfallsreich aktuell brisante Themen wie Nationalismus oder das Schicksal der Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer erzählt werden können. Darin zeigt sich eine der großen Stärken des Kurzfilms, dass hier keine aufwändigen Action-Dramen inszeniert werden können, sondern ein großes Thema auf kleine symptomatische Geschichten reduziert und herunter gebrochen wird. Eine internationale diplomatische Krise in Form einer Komödie, die politische Umbruchsituation der Loslösung Estlands aus der SU aus Kinderperspektive, Ausgrenzung und Gewalt im Gewand einer animierten Parabel über eine Ratte unter Mäusen. Und dies trifft vor allem auch auf den Hauptpreis zu.
Den von der Audi AG gestifteten Hauptpreis, mit 2000 Euro dotiert, erhielt der berührendste Film des Abends. „One“ aus Spanien.

Foto: Festivalleiter Marcel Aigner, die Preisträger und Preisstifter

Kulturkanal am 08.04.2019
    
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