Ausweitung der Spielzone mit Houellebecq

Ausweitung der Spielzone mit Houellebecq

von Isabella Kreim

Mit einer ästhetischen Ausweitung der Spielzone bringt Regisseur und Choreograph Barish Karademir Michel Houellebecqs Debütroman „Ausweitung der Kampfzone“ auf die Bühne im Kleinen Haus des Stadttheaters. Der multimediale und multiperspektivische Zugriff tut dem Roman gut, treibt ihm die penetrante Larmoyanz dieses Ich-Erzähler aus, der da in einer Mischung aus gesellschaftsanalytischem Essay und persönlichem Lebensbericht über seinen freudlos-frustrierten Lebensüberdruss Auskunft gibt.

Andrea Frohn, Sarah Schulze-Tenberge, Ralf Lichtenberg, Peter Polgar, Maik Rogge, Enrico Spohn und die Tänzerin Tatiana Diara performen diese Überlagerung von Textflächen und Tanztheater hervorragend. Und die abwechslungsreiche Ästhetik dieser Inszenierung lässt auch das Publikum das konventionelle Identifikationstheater nicht vermissen, wie der lange Jubel nach der Premiere am Donnerstag gezeigt hat.

Foto:Ludwig Olah

 

Kulturkanal am 02.02.2019
    
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