"Emmas Glück" - Gespräch mit Heiner Kondschak

"Emmas Glück" - Gespräch mit Heiner Kondschak

von Isabella Kreim

Eine Komödie ist „Emmas Glück“ nicht wirklich, obwohl es nicht an Humor fehlt. Der inzwischen auch verfilmte Bestseller von Claudia Schreiber handelt nämlich von einem jungen Mann, der nur noch wenige Wochen zu leben hat und von einer jungen Frau, Emma, die ihn in den Tod begleitet und schließlich tötet. So liebevoll, wie sie es immer mit ihren Schweinen macht.
Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Max klaut einem Freund Geld und Ferrari und möchte nach Mexiko. Aber er kommt nicht weit. Bei einem Autounfall landet er auf einem Bauernhof. Dort lebt Emma allein mit ihren Schweinen. Der Hof ist verschuldet, sie träumt davon, glücklich zu werden. Oder reich. Sie schleppt den bewusstlosen Max ins Haus, nimmt das Geld und fackelt das Auto ab.
Eine Komödie über Krebstod und Sterbehilfe also?

Regisseur, Autor und Musiker Heiner Kondschak hat den Roman von Claudia Schreiber bereits vor 3 Jahren in Melchingen auf die Bühne gebracht und seine Bühnenfassung mit Musik nun fürs Studio im Herzogskasten einstudiert.  Sarah Schulze-Tenberge, neu im Ingolstädter Ensemble und Patrick Schlegel, ein gebürtiger Ingolstädter, spielen Max und Emma, Sebastian Witt mehrere weitere Rollen wie den Freund, der eines Tages auf dem Bauernhof auftraucht, weil er sein Geld und seinen Ferrari sucht.

Foto: Jochen Klenk

Kulturkanal am 28.09.2018
    
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