Incanto Corale: Psalmenvertonungen u.a. von Schubert

Incanto Corale: Psalmenvertonungen u.a. von Schubert

von Isabella Kreim

Wie klingt eigentlich Jüdische Kirchenmusik? Was hat man in den Synagogen gespielt und gesungen, während in den christlichen Kirchen geistliche Musik von Bach, Mozart, Schubert oder Max Reger erklang? Liturgischer Gesang oder wie Klezmer?
Ein erstaunliches Ergebnis ist am Freitag beim Konzert des Ingolstädter Projektschors Incanto Corale in der Matthäuskirche zu hören: Für die Synagoge komponierte hebräische Psalmenvertonungen von Franz Schubert oder von dem als Opernkomponisten bekannten Jaques Halévy, die sehr ähnlich klingt wie die Kantaten, Motetten oder Messen, die zur selben Zeit für christliche Kirchen komponiert wurden.

Franz Raml (Foto), Titularorganist an einer historischen Orgel in Rot an der Rot und Leiter des Hassler-Consorts, des German Mozart Orchestera und des Oratorienchors Ravensburg, hat dieses interessante Programm ausfindig gemacht und mit Incanto Corale einstudiert, mit dem er bereits mehrmals zusammengearbeitet hat.

Hebräische Gesänge in einer evangelischen Kirche. Am Freitag, 28. September, um 19. 30 Uhr in der Matthäuskirche mit Jan Gebauer vom Stadttheater als Sprecher, Ulrike Neubacher an der Harfe, Clemens Morgenthaler als Baritonsolist und dem Chorleiter Franz Raml am Flügel.

Karten unter: karten@incanto-corale.de

 

Kulturkanal am 27.09.2018
    
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