Lechnermuseum: Architekturfotografie von Sigrid Neubert

Lechnermuseum: Architekturfotografie von Sigrid Neubert

von Isabella Kreim

Die führenden deutschen und vor allem bayerischen Architekturbüros nach dem 2. Weltkrieg liessen ihre Gebäude wie das BMW-Kleeblatt, das Olympiagelände, das Hypobankgebäude in München, aber auch Privatvillen von derselben Fotografin ins richtige Licht rücken. Sigrid Neubert. Das Stadttheater Ingolstadt von Hardt-Waltherr Hämer ist auch dabei.
In den Schwarzweiß-Fotos dieser an der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen in München fundiert ausgebildeten Fotografin fühlten sich Günther Behnisch , Kurt Ackermann, Alexander von Branca, Karl Schwanzer oder Walter und Bea Betz in ihrer modernen Architektursprache am besten verstanden. Und Architektur-Magazine oder für die Privathäuser z.B. auch die Zeitschrift „Schöner Wohnen“ verbreiteten die Architektur-Moderne durch die Sichtweise ihrer Kamera.
Das Alf Lechner-Museum zeigt derzeit eine große Retrospektive der Architektur-Fotografie von Sigrid Neubert, an die 180 Aufnahmen aus 30 Jahren ihres Schaffens, vor allem in München. Auf dem Gelände des verstorbenen Bildhauers in Obereichstätt ist Sigrid Neubert außerdem als Naturfotografin zu entdecken.
Eine Woche nach der Ausstellungseröffnung ist Sigrid Neubert verstorben.

Dr. Frank Seehausen und Daniel Mc Laughlin unterstreichen die Bedeutung dieser Fotografin, deren Bilder dafür gesorgt haben, dass diese Bauten der 1960er und 70er Jahre ins ikonographische Gedächtnis des modernen Bayern gelangt sind.

Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenpogramm mit Podiumsdiskussionen.

Kulturkanal am 20.10.2018
    
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