Neue Publikation zum Komponisten Simon Mayr

Neue Publikation zum Komponisten Simon Mayr

von Isabella Kreim

Ohne Forschungsarbeit kann es nicht gelingen, den 1763 in Mendorf geborenen Komponisten Johann Simon Mayr, der von Italien aus Karriere gemacht hat, wieder auf den Opernspielplänen und Konzertprogrammen zu etablieren. Für die Wiederentdeckung des in Vergessenheit geratenen Komponisten muss Notenmaterial ausgegraben und für Orchester zugänglich gemacht werden. Aber auch die Person und das Wirken des Komponisten und sein künstlerisches Umfeld gilt es zu erforschen, um diesem ehemals europaweit Bekannten wieder Geltung zu verschaffen.
Dies leistet vor allem die Simon-Mayr-Forschungsstelle, die seit 2007 an der Katholischen Universität Eichstätt -Ingosltadt angesiedelt und seit 2015 auch durch eine Kooperation mit der Münchner Musikhochschule verbunden war.

Jetzt wurde die  Simon-Mayr-Forschungsstelle  ins Stadtmuseum Ingolstadt umgesiedelt.Geleitet wird die Simon-Mayr-Forschungsstelle von der Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Iris Winkler, die durch eigene Forschungsaufenthalte in Venedig und Bergamo ein Netzwerk zu anderen Simon-Mayr-Forschern, vor allem in Italien, aufgebaut hat.

Mit einem kleinen Festakt im Barocksaal, natürlich mit Musik von Johann Simon Mayr, wurde dieser Umzug gebührend gewürdigt und gleichzeitig ein gewichtiger neuer Forschungsband vorgestellt. Der Band 9 der Mayr-Studien enthält die Ergebnisse von 3 Fachtagungen, die zum 250. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2013 in München, Ingolstadt und Bergamo mit unterschiedlichen Fragestellungen stattgefunden haben.

 Foto: Prof. Dr. Iris Winkler, die Leiterin der Simon-Mayr-Forschungsstelle

Kulturkanal am 04.05.2018
    
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