unheimlich: Zwei Einakter von Harold Pinter

unheimlich: Zwei Einakter von Harold Pinter

von Isabella Kreim

Wo sind wir? An welchem Ort? Zu welcher Zeit? Wer sind die beiden Figuren?
Obwohl die beiden Einakter von Harold Pinter, die das Stadttheater Ingolstadt im Kleinen Haus zeigt, mit einem zeitlichen Abstand von fast 40 Jahren entstanden sind, ziehen beide Theaterstücke durch ihre fehlende mangelnde Verortung und ihre Rätselhaftigkeit zwischen abgründigem Psychodrama und verstörender Gesellschaftsparabel in ihren Bann. Pinters Methode: Wir können nur einen Ausschnitt aus einem größeren Zusammenhang sehen und verstehen. Und das hinterlässt eine unterschwellige Beklommenheit.
Zwei junge Regisseure, die auch Regieassistenten am Stadttheater sind, Boris Brandner und Mona-Julia Sabaschus haben "Asche zu Asche" und "Der stumme Diener" sehr anschaulich auf die Bühne gebracht.

Foto: Ludwig Olah

Kulturkanal am 30.04.2018
    
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