Schenkung Ernst Graupner

Schenkung Ernst Graupner

von Isabella Kreim

Ein bedeutender Sohn der Stadt Ingolstadt gerät wieder ins Bewusstsein. Der 1917 in Ingolstadt geborene Maler Ernst Graupner.
Bis 6. Mai ist im Ingolstädter eine Sonderausstellung mit 16 Arbeiten von Ernst Graupner zu sehen, die dem Stadtmuseum von dem Schweizer Ehepaar Tony und Maya Messerli geschenkt wurden.
Das Stadtmuseum zeigt diese Sammlung nun gemeinsam mit Werken seines Freundes von Jugend an, Knut Schnurer. Beide waren als Schüler des humanistischen Gymnasiums, des heutigen Reuchlingymnasiums, von dem dortigen Zeichenlehrer Wilhelm Krauss für die Kunst begeistert worden. Und zwar für eine Kunst, die eigentlich in der Nazizeit nicht mehr im Unterricht besprochen und gezeigt werden durfte und als entartet galt: die Expressionisten und Kubisten, Picasso, Kandinsky und Paul Klee. Und genau diese Maler haben Graupners Kunst ebenso wie die von Knut Schnurer sichtbar geprägt.

Zu Wort kommen Maya Messerli, Dr. Stefan Graupner, Dr. Beatrix Schönewald und ein Münchner Freund, Dr. Karl August Riemann.

Bild: Dr. Stefan Graupner, Dr. Beatrix Schönewald, Claire Schnurer, Maya Messerli, Kulturreferent Gabriel Engert in der Ausstellung (Foto: Stadt Ingolstadt / Rössle)

Kulturkanal am 15.04.2018
    
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