Stadttheater Ingolstadt: "Phantasie an die Macht"

von Isabella Kreim

Der neue Spielplan des Stadttheaters Ingolstadt für die Saison 2018/19, den Intendant Knut Weber gestern im Kulturausschuss vorgestellt hat, ist nicht nur eine bunte Mischung aus Klassikern, Komödien und aktuellen Zeitstücken. Er hat ein Leitmotiv.
Mit Phantasie aufbegehren gegen verhärtete Strukturen, "Phantasie an die Macht" war eine der Kernsätze der 68er-Studentenbewegung in Frankreich. Mit der Kraft der Imagination festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen und andere Perspektiven zu zeigen, ist eine Kernkompetenz des Theaters.

Mit der Kraft ihrer Empathiefähigkeit begehrt die Antigone des Sophokles auf gegen unmenschliche Gesetze, dank ihrer Phantasie steigen Leonce und Lena aus aus ihren vorbestimmten Thronfolger-Rollen, mit „Die Arabische Nacht“ hat Roland Schimmelpfennig ein phantasievolles modernes Märchen zu aktuellen Situationen geschrieben. „Phantasie an die Macht“ ist das Motto, das Intendant Knut Weber und sein Team in der nächsten Theatersaison allen zurufen und dem sie selbst mit ihren Ideen gefolgt sind. Passend zum doppelten Jubiläum 1918 und 1968.

Kulturkanal am 08.03.2018
    
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