Frequenzen: IN 95.4 MHz, EI 99.1 / 105.4 MHz, ND 101.2 MHz, SOB 94.6 MHz, PAF 104.8 MHz
Sendezeiten: Mo, Do, Fr. 18.34 Uhr; So 11.04 Uhr
Aktuell
Neue Zukunft für Kulturkanal
Der Kulturkanal hat eine neue Zukunft: Nachdem sich die Sparkasse Ingolstadt Ende 2009 nach 21 Jahren aus ihrem Engagement zurückziehen wird, war die Finanzierung zunächst ungewiss. Ab Januar 2010 werden IRMA (Initiative Regionalmanagement e.V.), sowie die Stadt Ingolstadt und die drei Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen den Verein unterstützen.
Um den bisherigen Sendeumfang garantieren zu können, werden allerdings weitere Fördermitglieder gesucht. Für Einzelpersonen beläuft sich die Mitgliedschaft auf 50 Euro, für Unternehmen auf 500 Euro jährlich. (Antrag zum downloaden)
Neuer Vorstandsvorsitzender ist Marcus Csiki, Wirtschaftsreferent des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen. Seine Stellvertreter sind Gabriel Engert (Stadt Ingolstadt) und Jürgen De Graeve (AUDI AG). Schatzmeister ist Sven Jacobsen (Media-Saturn Holding ), Schriftführerin Lisa Pfaffinger (IRMA). Als Beiräte gehören dem Vorstand bisher Eva-Maria Atzerodt, Gerda Büttner und Gudrun Rihl an.
BLM-Hörfunkpreis für Kulturkanal Ingolstadt
Der Kulturkanal Ingolstadt hat den Anerkennungspreis 2009 der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in der Kategorie „Kultur und Gesellschaft“ erhalten.
Die Jury zeichnete einen Premierenbericht von Dr. Isabella Kreim über das integrative Tanz-Theater-Projekt für Jugendliche, „Elektras Traum“ aus, das im Juli 2008 in der Alten Viehmarkthalle in Ingolstadt aufgeführt wurde.
Die Verleihung fand am Dienstag im Rahmen der Lokalrundfunktage der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) im Messezentrum Nürnberg statt.
Jurymitglied Professor Dr. Manfred Treml lobte, „die Sendung ist ein Beleg dafür, dass es im privaten Hörfunk hochqualitative Leistungen gibt. Das ist die Leistung eines Vereins, des Kulturkanal Ingolstadt, und einer Frau, der es fertig gebracht hat, ein pädagogisches Projekt so zu schildern.“
Bei der Preisverleihung vor rund 600 Gästen sagte Kreim, „ich habe das Projekt schon während der Probenzeit verfolgt. Der Beitrag über die Premiere war der letzte einer ganzen Reihe. Mich hat fasziniert, wie die Hauptschüler aufgeblüht sind. Sie sind ja sonst nicht so erfolgsverwöhnt. Es ist berührend, wenn ein 14-jähriger sagt, ich hab noch nie so viel Anerkennung erfahren.“
